Jeden Sonntag um 19:00 Uhr im Restaurant Brückenstern

Stresemannstraße 133
22679 Hamburg

Eintritt: 10 € / 5 €

Diese Veranstaltungsreihe wird gefördert von:

26. Feb 19.00 Uhr

Schirmer/Bunge/Huth/Bussenius

Michael Schirmer (g), Jens Bunge (harmonica), Johannes Huth (b), Kai Bussenius (dr) spielen: Toots Thielemans, Parker, Montgomery, Mingus - Standards und Originals

Jens Bunge (chromatische Mundharmonika) wurde am 24. September 1963 geboren. Inspiriert von Stevie Wonder's Hit "Isn't She Lovely" und begeistert von dessen Harmonika-Solo kam er im Alter von 18 Jahren zur chromatischen Mundharmonika, die er als Autodidakt zu spielen begann. Nachdem er die Schallplatten des Belgiers Jean Toots Thielemans zu Gehör bekam, wandte er sich dem Jazz zu und hatte ab Mitte der 90er Jahre mit der Big Band der Musikschule seiner Heimatstadt Frankenthal und Gruppen im Rhein-Neckar-Gebiet seine ersten Auftritte. Hierbei erwarb er sich zunehmend Anerkennung für seine melodischen Improvisationen auf diesem doch eher ungewöhnlichen Instrument im Jazz. Neben Konzerten mit eigenen Bands spielte er in den folgenden Jahren unter anderem mit dem “BuJazzO” (unter Leitung von Peter Herbolzheimer), Art Farmer, Barbara Dennerlein, Emil Mangelsdorff, Bill Ramsey, Tony Lakatos, Patricia Barber und der brasilianischen Sängerin Leni Andrade.

"We must welcome Jens Bunge to the growing ranks of chromatic harmonica players in jazz. Jens has a round tone and technique, supported by musicianship. Good luck, the road is not easy but you've got the conviction and the equipment." (Jean “Toots” Thielemans)

CD-Veröffentlichungen u.a. mit Jens Bunge und im Duo „Clerical Beauties“ mit Hans-Martin Gutmann (p) Auftritte in Deutschland, Italien und in der Schweiz.

05. Mar 19.00 Uhr

Erik Palmberg Quintett

Erik Palmberg (tr), Ralph Reichert (sax), Hendrik Meyer (g), Philipp Steen (db), Björn Lücker (dr)

Der schwedische Trompeter und Flügelhornist Erik Palmberg studierte am Royal College of Music in Stockholm sowie am Jazz Institut Berlin. Sein Dozent in Stockholm war Peter Asplund, einer der einflussreichsten Jazztrompeter in Skandinavien. In Berlin lernte Palmberg beim berühmten englischen Jazztompeter Gerard Presencer.
EriK beendete sein Studium im Jahre 2009 und spielte seither mit schwedischen Jazzgrößen wie Bernt Rosengren, sowohl in Combos als auch in der Bernt Rosengren BigBand.
Palmberg spielte live und für Studioaufnahmen mit zahlreichen schwedischen Rock-, Pop- und Jazzkünstlern wie Aleks, Acid House Kings, Cult of Luna, Janne Schaffer, Lennart Åberg, Papa Dee, Sonic Station, Festibyn, Jannes Fenomenala Orkester.
Erik spielt regelmäßig in Schweden mit unterschiedlichen Bands und ist Mitglied der Jazzgroup Horncraft. Er schreibt eigene Stücke für sein Quintet, das aus vielversprechenden jungen schwedischen Musikern besteht. Neben Erik spielen hier Kristian Brink saxophone, Jonatan Guzman piano, Peder Waern bass und Sebastian Ågren drums.
Kürzlich startete Palmberg ein Projekt mit den schwedischen Gitarristen Daniel Svensson und Efraim Törnfeldt. Dieses Trio erzeugt einen sehr interessanten, lyrischen Sound, der von Eriks Vorbildern Tom Harrell, Chet Baker und Freddie Hubbard inspiriert ist.

Ralph Reichert  wurde schon vor mehr als 10 Jahren als „ Hamburgs Vorzeige saxophonist“  bezeichnet( NDR 4).Er studierte an der Folkwang Hochschule in Essen und lebt seither als freischaffender Musiker in Hamburg. Zusammenarbeiten Tourneen Aufnahmen gab es mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikern wie Curtis Fuller, Joris Dudli, Brian Melvin , Jerry Tilitz, der NDR Bigband und vielen anderen .In den letzten Jahren ist er ausserdem  Ensemblemitglied des Schmidt`s Tivoli in Hamburg.

Hendrik Meyer studierte in Hamburg Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Unterricht  nahm er bei Stephan Diez, Peter O`Mara, Barry Finnerty , Jim Hall und anderen. Neben kontinuierlicher Bigbandarbeit u.a. mit Herb Geller, Günther Fuhlisch und Bob Lanese war und ist er unterwegs vor allem in kleineren Formationen, wie der Turner Hendrickxs Group, dem Brian Melvin-Ralph Reichert-Quartet und dem Gary Barone-Hendrik Meyer-Quartet. Konzertreisen führten ihn nach Polen, Weißrussland, Russland und natürlich durch Deutschland.

Philipp Steen studierte Kontrabass an der HfMT Hamburg und ist einer der brillantesten Bassisten in Norddeutschland. Er begann auf dem E-Bass und spielte zunächst in erster Linie Rockmusik. Mit wachsendem Interesse am Jazz kam der Kontrabass hinzu. Seit 1998 spielt er im Hamburger Umfeld in Bands von Herb Geller, Wolfgang Schlüter, Boris Netsvetaev und anderen. Überregional und international hatte Steen zahlreiche Engagements, u.a. bei Alan Broadbent, Thorsten Goods, Joshua Redman. Im Jahr 2008 erhielt er das Jazzstipendium der E.A. Langner - Stiftung.

Der musikalische Background des in Hamburg lebenden Schlagzeugers Björn Lücker reicht von Jazz über Klassik, experimenteller Musik bis hin zu modernen Rock und Crossover-Projekten. Er studierte eben falls an der Musikhochschule in Hamburg u.a. bei Daniel Humair, Tony Oxley,  John Marshall und Alex Riel. Neben mehreren Projekten im In- und Ausland gelangte er als Mitbegründer  der vielfach ausgezeichneten Gruppe Triocolor zu internationaler Anerkennung.

12. Mar 19.00 Uhr

SAAGARA

Waclaw Zimpel (Komp., Klarinette), Ghatam Giridhar Udupa (Ghatam), Bharghava Halambi (Khanjira), K Raja (Thavil), Mysore N. Karthik (Violin)

Der polnische Komponist und Klarinettist Waclaw Zimpel ist ein musikalisches Chamäleon. Unabhängigkeit und experimentelle Neugier trieben Waclaw Zimpel seit den Anfängen seiner musikalischen Karriere die Wurzeln der Improvisation zu erforschen: in der die liturgischen Musik, in der die Traditionen Indiens, in der die afrikanische Trance.
Zimpel setzte seine Experimente während seiner Reisen nach Südindien fort, wo er die komplexen rhythmischen / melodischen Traditionen der Region mit lokalen Musikern studierte. Das Zusammenwachsen ihrer Vision mit seinen europäischen Wurzeln wurde zum entscheidenden Punkt seiner nächsten Band namens SAAGARA. Dieses Ensemble beruht auf einem kraftvollen Rhythmus, der von den Instrumenten Südindiens wie Ghatam, Khanjira oder Thavil (eine Trommel, die bisher vor allem während der Hindu-Rituale verwendet wurde) hergestellt wurde. Komplettiert durch Zimpels Kompositionen und Improvisationen, bietet diese Musik eine außergewöhnlich universelle Aussage.

19. Mar 19.00 Uhr

BERND REINCKE Quintett

Bernd Reincke (bars,bcl), Jan-Olaf Rodt (g), Paul Imm (b), Christin Neddens (dr)

Prägnante und gleichzeitig luftig-leichte Linien, unerwartete Wendungen, eine auffallende Phrasierung, entspannt, aber akkurat,- der Hamburger Bernd Reincke gehört sicher zu den eigenständigen Stimmen auf dem selten zu hörenden Baritonsaxophon. In seinem Q-tett verbindet er Eigenkompositionen, in denen verschiedene stilistische Einflüsse des Jazz  verarbeitet sind, sowie Titel der Jazztradition, mit einer Prise Rafinesse gewürzt, zu einem kontrastreichen Programm, - ganz im  Sinne einer zeitgenössischen Spielart  des Modern Jazz.

Die Musiker des Q´tetts sind allesamt profilierte Solisten mit eigener Instrumentalsprache. Persönliche Vorlieben und Stärken können sich innerhalb des Kontextes der Band entfalten. Expressivität, der Sinn für das Unvorhersehbare, sowie ungebremste Spielfreude sind Garanten für den eigenständigen Sound des Bernd Reincke Q´tetts.
Im März 2013 erschien die neue CD des Q´tetts mit dem Titel „Cowcaddens“.

www.berndreincke.de

26. Mar 19.00 Uhr

Partikel’s String Theory

Duncan Eagles (ts), Dave Preston (g), Max Luthert (b), Eric Ford (dr)

"Eines der aufregendsten Trios in improvisierter Musik" - Jazz Podium

String Theory ist die ehrgeizige dritte Veröffentlichung von Partikel eine Band, die in den letzten Jahren ununterbrochen auftritt und weitgehend in Großbritannien als eine der aufregendsten neuen Gruppen in improvisierter Arbeit angekündigt wird -basierte Musik. Dieses neueste Projekt sieht die Band, die ihre eigenen klanglichen und kompositorischen Grenzen schiebt, indem sie mit vier der gefragtesten Streicher auf der britischen Szene zusammenarbeitet und ihre Liebe zu Jazz, Rock und Weltmusik mit den Klängen und Texturen eines Streichquartetts verschmilzt Um ein Album mit hoher Energie zu schaffen, das eine verwirrende Reihe von einzigartigen Klanglandschaften zusammenführt.

Das Streichquartett wurde nahtlos in Partikels Trademark-Stil von rohen Emotionen und heftig interaktiven Improvisationen integriert, die auf ein faszinierendes Gleichgewicht zwischen Intensität und reicher Harmonie schlagen. Es ist ein hervorragendes Beispiel für eine Band, die nicht mit dem Ausruhen auf ihren Lorbeeren zufrieden ist.
Die Annäherung an dieses Album ist sehr unterschiedlich zu den letzten beiden Alben, wo die Band durch Perioden der non-Stop-Proben und Feinabstimmung auf Arrangements ging, bevor sie ins Studio ging.